Hört mit der Gleitsichtbrille das lästiges Brillenwechseln wirklich auf?
Der normale, altersbedingte Funktionsverlust der Sehkraft, besser bekannt als Alterssichtigkeit, ist ein Phänomen, das bei der älteren Generation häufig beobachtet wird. Grund dafür ist die eingeschränkte Elastizität der Augenlinse, die sich entsprechend der Entfernung des zu betrachtenden Objekts normalerweise unterschiedlich stark wölbt. Ist die Linse verhärtet und verdickt, gelingt diese Anpassung nicht mehr und es entstehen Probleme beim Sehen im Nahbereich
Eine Lesebrille kann im Schärfenbereich von 40 cm zwar Abhilfe schaffen, für die übrigen Einsatzbereiche eignet sie sich jedoch nicht. Eine weitere Brille müsste nun zum Einsatz kommen, welche die Sicht für den mittleren und weiten Entfernungsbereich verbessert. Die Folge: Lästiges Brillewechseln. Die einzige Lösung des Problems, eine Gleitsichtbrille (optikdrecker.de/gleitsichtbrillen/) .
Gleitsichtgläser schaffen Abhilfe
Mit einer Gleitsichtbrille gehört der lästige Brillenwechsel der Vergangenheit an, denn sie vereinen gleich drei Billen in einer. Gleitsichtbrillen sind hierzu in drei Zonen aufgeteilt, die im Gegensatz zur Mehrstärkenbrille nahtlos in den nächsten Bereich übergehen, ein abrupter Übergang der unterschiedlichen Zonen ist dabei nicht zu sehen. Der obere Bereich des Gleitsichtglases ist für die Fernsicht ausgelegt, der mittlere Bereich für Zwischenentfernungen und der untere Bereich ist der Nahsicht vorbehalten. Moderne Gleitsichtbrillen berücksichtigen zudem neben der Sehstärke auch persönliche Gesichtsdaten, sowie die gewählte Fassungsgröße, um einen hohen Grad an Individualität und damit Komfort für den Träger zu sichern. Der vielfach problematische Schaukeleffekt in der Eingewöhnungsphase kann somit deutlich verringert werden.
Vor- und Nachteile
Als größtes Manko der Gleitsichtbrille galt bisher die Eingewöhnungsphase, in der es häufig zu Schaukeleffekten, Kopfschmerz und Schwindel kam. Da sich das neue Sehprogramm erst mit dem Gehirn vereinen muss, sollte auch bei modernen Gleitsichtbrillen eine Eingewöhnungsphase von einigen Tagen einkalkuliert werden. Auch durch qualitativ hochwertige Gleitsichtgläser kann diesem Phänomen vorgebeugt und der Zeitraum der Gewöhnung deutlich verkürzt werden. Ein frühzeitiger Einstieg in die Gleitsichtbrillen wird dabei als sehr vorteilhaft empfunden, da sich der Gewöhnungseffekt deutlich schneller einstellt. Mit einer Gleitsichtbrille entfällt das Brille wechseln für unterschiedliche Sehbereiche tatsächlich. Zudem bringen Gleitsichtbrillen den Vorteil, dass auch im Zwischenbereich, etwa bei Arbeiten am PC, für die weder Lese- noch Weitsichtbrillen die optimale Sehstärke bringen, überaus gut eigenen. Hinzu kommt, dass im Gegensatz zur Bifokalbrille, also der Brille mit zwei sichtbar voneinander getrennten Schärfebereichen, das Tragen einer Gleitsichtbrille als überaus angenehm empfunden wird, da die Übergänge fließend sind.